
1.11 Sublimation
und Resublimation von Wasser in Kühlfach (+ Iod in Ampulle)
Bei Temperaturen unter 0°C kann nasse
Wäsche trocknen, indem Eis ohne den Umweg über den
flüssigen Zustand gasförmig wird (= Sublimation).
Resublimation ist der umgekehrte Vorgang: Bei Frost
und hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich festes Wasser ohne, dass das
Wasser zwischendurch flüssig wird
(Photo 1, Rauhreif).
Aufgabe
Bewahre
eine dünne Eisschicht über einige Wochen in einem
Tiefkühlfach auf.
Material
Experimentiertablett, Tiefkühlfach, Alu-Folie 10 x 10 cm,
Einwegspritze (1 mL), dünner CD-Marker, destilliertes Wasser.
Durchführung
1. Lege die Alu-Folie
waagerecht in ein Tiefkühlfach (Photo 2).
2. Verteile 1 mL Wasser darauf
in möglichst dünner Schicht..
3. Nach 1
Tag umrande
die Konturen des Eises. (Photo 3).
3.Verfolge in den nächsten Wochen die Veränderungen (Photo 4).
Beobachtungen
1. Die Menge des Eises
verringert sich (Photo 3:
nach 40 Tagen) und verschwindet innerghalb der kommenden Wochen.
2. Bereits vorher hat sich an den Wänden des Tiefkühlfachs
Eis angesammelt (Photo 1).
Erklärungen
Im Eis liegen die
Wasser-Teilchen dicht
beieinander und ziehen sich gegenseitig an. Teilchen an der
Eis-Oberfläche sind weniger stark gebunden als die in tieferen
Lagen. Einige
bekommen genügend Bewegungsenergie, um die Anziehungskräfte
der anderen Wasserteilchen zu überwinden. Sie gehen
direkt aus dem festen in den gasförmigen Zustand über ohne
zwischendurch
flüssig zu werden.
An den Wänden des
Tiefkühlfachs fand der umgekehrte Vorgang statt.
Mit Iod in einer Ampulle lassen sich Sublimation und Resublimation besonders rasch
und eindrucksvoll zeigen. (Sei
kritisch beim Betrachten: vgl mit
Photo 1 in Versuch 1.23)
lien.
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erste
Veröffentlichung: 19.08.2007......................letzte
Veränderung: 07.01.2008