

21. Löslichkeit
von Zucker, Salzen und Zitronensäure
"Die Löslichkeit
eines Stoffes gibt an, ob und in welchem Umfang ein ...Stoff in einem
Lösungsmittel gelöst werden kann. Sie bezeichnet also die
Eigenschaft eines Stoffes, sich .... mit dem Lösungsmittel zu
vermischen". Lösungen enthalten unterschiedliche Mengen an
gelösten Stoffe: Eine gesättigte Lösung
enthält bei einer bestimmten Temperatur so viel Stoff wie
möglich.
Material
Experimentiertablett,
6 Ampullen
hoch (5 mL)
mit Gummistopfen, Stativ aus
Styropor-Würfel mit 6 eingeschmolzenen Löchern (alternativ:
Wellplate 6),
Plastiktrichter (d
50
mm), Einwegspritzen 2 mL mit
3-mL-Markierung), Leukosilk und Kuli zum Etikettiern, Kerzenbrenner
(„Stövchen“),
destilliertes Wasser* (1), Zucker (2),
Kochsalz (3),
Glaubersalz aus der
Apotheke (4), Badesalz
aus Totem Meer (5),
Zitronensäure*
(6). (* aus dem Supermarkt).
Aufgaben
1.
Beschrifte
die
Ampullen
mit 1 bis 6.
2. Fülle Ampulle
1 mit 3 mL
Wasser, markiere die Oberfläche.
3.
Markiere die übrigen
Ampullen auf gleicher Höhe.
4. Fülle Ampulle 2 bis zum
Strich bei 3 mL mit Zucker.
5. Setze das Füllen der
Ampullen 3 – 6 in gleicher Weise mit Salz (3), Glaubersalz (4),
Zitronensäure
(5) und Badesalz (6) fort.
6. Fülle Spritzen (oder graduierte Pipetten) Luftblasen-frei mit
je 3 mL Wasser (Photo 1).
7. Übertrage diese Wasser-Mengen zu den Ampullen 1 – 6.
8. Verschließe sie,
schüttle sie so lange, bis die Feststoffe gleichmäßig
im Wasser verteilt sind.
9. Stelle die zum Beschleunigen des Lösens gemeinsam in einer
Dose auf den Kerzenbrenner.
Beobachtungen
1.
Während des Mischens von 3 mL Wasser mit 3 mL Wasser füllt
sich Ampulle 1 bis zu Beginn der Verengung.
2. Beim Mischen von 3 mL Feststoff mit 3 mL Wasser steigen
Blasen auf. Das Volumen des Gemischs ist deutlich kleiner als 6 mL.
2. Zucker, Glaubersalz und Zitronensäure
lösen sich völlig
auf, der größte Teil des Kochsalzes bleibt ungelöst,
von Badesalz bleibt
ebenfalls ein Rest übrig.
Erklärungen
Ein
Grund für
die
auffallend starke Verringerung des Volumens beim Vermischen von 3 mL
Wasser mit
3 mL Feststoff ist das Entweichen der zwischen den Kristallen
eingeschlossenen
Luft.
Bei Kochsalz und
Badesalz bleibt fester Stoff ungelöst, die Lösungen sind gesättigt.
Die
übrigen Lösungen können noch mehr Feststoff lösen.
Sie sind ungesättigt.
Zu übersättigten
Lösungen siehe http://www.micrecol.de/najdosKristD.htm.
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Veröffentlichung: 13.04.2005 ..................... letzte Veränderung: 05.01.2008