.
.
..
... Materialien
Photo
1: Rotes
Fliesen-Bruchstück aus Südfassade der Alexander-von-Humboldt-Schule
Lauterbach, alter Glühstrumpf, alte Armbanduhr,
Photo 2:
Geiger-Zähler-Taschengerät
von Innova mit Zählrohr Typ A (für Alphastrahlung) und umgewandeltem
Taschenrechner.
Zwei gleich große dicht
verschließbare 100-mL-Gläser, Zwirnsfaden, Watte, Stativ
mit Muffe und Klammer.
Versuch
Photo
2: Baue die Apparatur zusammen, schalte das
Taschengerät und den Taschenrechner ein.
Schraube die Schutzkappe von dem Zählrohr ab, lege zuerst das Fliesenstück
darauf. Notiere die Impulse/Minute.
Wiederhole den Versuch anschließend mit dem Glühstrumpf und
dann mit der Uhr.
Binde die Uhr an einen Zwirnsfaden, lege sie in das eine Glas, verschließe
dicht, klemme dabei den Zwirnsfaden ein.
Photo 3: Spanne das Taschengerät mit dem Zählrohr nach
unten in ein Stativ ein und bringe das andere Glas darunter.
Lies am Rechner die Zahl der Impulse nach 1, 2, 3, 4 Minuten ab.
Photo 4: Nachdem die Uhr eine Woche in dem anderen Glas war, öffne
es, entnimm die Uhr, bringe das Glas unter das Zählrohr, verschließe
die Öffnung mit Watter und starte den Zähler neu. Lies wieder
nach 1, 2, 3,
4 Minuten ab.
Beobachtungen
Photo 2: 300-400 Impulse
pro Minute.
Photo 3: 17, 34, 45, 64 Impulse pro 1, 2, 3,
4 Minuten = 16 Impulse pro Minute ("Nulleffekt").
Photo 4: 44, 103, 157, 201 Impulse pro 1, 2,
3, 4 Minuten = 50 Impulse pro Minute = Zählrate: 34 (50 -
16) Impulse pro Minute.
Erklärung
zu 2 und 4:
siehe Zerfallsreihe
von Uran-238: Neben Radium-226 (als Salz im Zifferblatt) mit einer Halbwertszeit
1602 Jahren tritt auch das Edelgas Radon 222 mit einer Halbwertszeit von
3,8 Tagen auf. Dieses verlässt das Uhr-Gehäuse und sammelt sich
in nachweisbarer Menge im Glas an.