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salz12 Kristallwasser in Gips-Mineralien
a Lampenschirme aus Alabaster (Abb. 1), Sandrosen aus der Wüste (Abb. 2) und Marienglas (Abb. 3 und 4) sind Calciumsalze der Schwefelsäure mit einer bestimmten Menge an chemisch gebundenem Wasser (Kristallwasser).
Im folgenden Experiment wird eine abgewogene Menge Marienglas so lange erhitzt, bis das abgespaltene Wasser vollständig aus der Ampulle verdrängt ist. Nach dem Abkühlen wiegt man erneut.
Material

Hohe 5-ml Ampulle, Ampullenbrenner, Waage mit Gewichten, Wäscheklammer zum Halten der Ampullen, ein Stück Marienglas Es ist so durchsichtig, dass man eine Schrift darunter lesen kann (Abb. 4).
Beobachtung
Das Marienglas wird weiß und undurchsichtig, Wasserdampf entweicht.
Von 120 mg Marienglas blieben 97 mg zurück.
Erklärung
Marienglas ist ein Kristallwasser-haltiges Salz aus dem Metall Calcium und den Nichtmetallen Schwefel und Sauerstoff.
Beim Erwärmen wurden die Wasser-Moleküle abgespalten, und sie verdunsteten.
Aus dem Massenverlust von 120 - 97 mg = 25 mg lässt sich berechnen, dass im Marienglas 2 mol Kristallwasser pro mol Calciumsulfat gebunden sind.
                                          CaSO4.2 H2O  --------------------------->        (CaSO4)                             +              2 H2O
Marienglas = Calciumsulfat mit Kristallwasser     weißes Calciumsulfat ohne Kristallwasser    Wasser
 zurück.. ........................erste Veröffentlichung: 25.10.2001....................... letzte Veränderung: 12.01.2012